Die Geschichte der Wächter des Gleichgewichts IT



Die Chronik der Wächter des Gleichgewichts:

 

Alles begann mit dem erwachen der sechs Drachen und der daraus resultierenden Öffnung des großen Siegels. Der Feind allen Lebens kehrte nach Asur zurück – blutlechzend, nach all den Äonen. Eine Armee aller Völker war Notwendig um den Ansturm des Feindes aufzuhalten.

Kreaturen aus schwarzen Knochen, deren Adern aus Feuer waren und deren Augen blaue Flammen waren führten eine gewaltige Armee des Untodes an. Alle die jemals gestorben waren –so schien es- rannte nun gegen unsere Stellungen an. Eine grausame Schlacht von acht Umläufen die nur Zehn überlebten.

Zwei Elben, ein Ork, ein Drow und sechs Menschen waren am Morgen des neunten Umlaufes auf dem Schlachtfeld der Wildlande. Sie waren müde und erschöpft, doch hatten sie als einzige Überlebt. Sie schworen sich, dass etwas derartiges niemals wieder geschehen dürfte! Sie waren die ersten Wächter, welche von den Sechs persönlich in den Orden aufgenommen wurden.

Zwei Jahrhunderte lang wuchs unser Orden und bewahrte den Frieden wo es nur ging und stritt Kriege wo es keinen anderen Weg gab. Doch waren auch ihre wachsamen Augen blind gegenüber der Dunkelheit, die nahte.

Der Dämon, den die sechs Drachen einst einsperrten kehrte in der Form eines Menschensohns in die Welt zurück und wurde bald zu einem König gekrönt. Erst als seine Diener, die Renegaten – jene Kreaturen aus schwarzen Knochen- an seinem Hof erschienen erkannten die Wächter welch Unheil gekommen war.

Mit einem Aufgebot all ihrer Macht belagerten sie die Stadt des Dämons und stellten ihn – doch unterlagen sie. Mächtige Magie zerriss die Armee der Wächter und trieb sie in ihre Heimatfestung Dun Alfrin zurück.

Dort wurden sie belagert.

Der Rat entschied, dass ihr Ordensmeister das Land verlassen solle um den Orden außerhalb neu aufzubauen und eines Umlaufes den Kampf fortsetzen sollten um den Dämon zu vernichten. Sie zerstörten die Festung und rissen einen großen Teil des feindlichen Heeres mit.

Der Ordensmeister schwor, dass diese Festung erneut das Zeichen einer ewigen Wacht werden würde, bevor er sich seinem Auftrag zuwand und mit einem Schiff seine Heimat verließ. Das Elbenreich –welches seine Heimat war- wurde zum letzten Ort des Widerstandes. Seine Brüder und Schwestern schworen, dass sie das Land halten würden – egal wie lange es dauert bis der Orden zurückkehrt.

Nach Monaten auf See betrat der Ordensmeister eine Neue Welt und machte sich auf den Orden neu zu gründen um den Schwur den er einst schwor sowie jeder der nach ihm kam zu halten!

Dies sind die einzigen lesbaren Zeilen  die nach dem großen Brand zurückgeblieben sind.